Moodle-Handbuch
Abschlussbedingungen
Lizenzangabe:
Wenn keine andere Lizenz angegeben ist, gilt folgende Lizenz: Moodle-Handbuch der Bfz-Essen GmbH, www.bfz-essen.de, verantwortlich für den Inhalt Florentina Sauerbach und Eda Daglioglu, Lizenz: CC-BY, https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/. Logos und externe Links außerhalb dieses Moodle-Kurses (YouTube und h5p.org) sind von der Lizenz ausgenommen.
Wenn keine andere Lizenz angegeben ist, gilt folgende Lizenz: Moodle-Handbuch der Bfz-Essen GmbH, www.bfz-essen.de, verantwortlich für den Inhalt Florentina Sauerbach und Eda Daglioglu, Lizenz: CC-BY, https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/. Logos und externe Links außerhalb dieses Moodle-Kurses (YouTube und h5p.org) sind von der Lizenz ausgenommen.
Gilly Salmon entwickelte ihr 5-Stufen-Modell als Orientierungshilfe für E-Moderationsprozesse, mit der Zielsetzung Wissenskommunikation- und Wissenskonstruktionsprozesse zu unterstützen. Die grundlegende Annahme ihres Modells ist es, dass bekannte Gruppenprozesse aus der psychologischen Forschung auch in virtuellen Gruppenprozessen anzufinden sind (Salmon, 2004). Abgeleitet aus diesen Erkenntnissen der Psychologie entwickelte sie ein Modell, welches fünf aufeinander aufbauende Stufen umfasst. Die Moderationsaufgaben und Aufgaben zum technischen Support, welche innerhalb jeder Stufe variieren, entscheiden, über den Verlauf des Gruppenbildungsprozesses. Dem E-Moderator, wie Salmon die betreuende Lehrperson bezeichnet, kommen immer andere Aufgaben und Funktionen zu.
Das 5-Stufen-Modell bietet für die E-Moderation einen Anleitungsfaden, denn es zeigt an, auf welcher Stufe sich der Lernende befindet und was er zu diesem Zeitpunkt an Hilfestellung benötigt, um die nächste Stufe erreichen zu können. Die folgende Abbildung zeigt die einzelnen Stufen, die die Teilnehmer durchlaufen. Um den regelmäßigen Besuch einer Lernumgebung und somit langfristig auch Lernprozesse zu ermöglichen und zu aktivieren, sollte der Einstieg interessant und niedrigschwellig angelegt sein (Salmon 2004, S. 31).
